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Beobachtungen:

Rotierende Magnetfelder


  Noch in Arbeit !!!!   still under construction

Strukturen in Form von Toroiden (Doppeltoroid) sowie Orbitalen lassen sich nicht nur bei Neodym-Magneten sondern auch bei stromdurchflossenen Spulen, Ferrit-Magneten und Nickel-Eisen-Magneten beobachten, wenn sie um ihre magnetische Achse rotieren.
Neben den Toroiden gibt es auch Orbitale.
Die Ausbildung von Toroiden und Orbitalen unterbleibt, wenn das Magnetfeld in einer Vakuumkammer rotiert.
Jedoch bei Zugabe von Edelgasen in die Vakuumkammer (Helium, Neon, Argon, Krypton, Xenon) oder Wasserstoff wachsen die Toroide mit steigendem Druck an und erreichen eine Endgröße. (Sättigung). Bei Versuchen mit anderen Gasen der normalen Luft wie Stickstoff, Sauerstoff, Kohlendioxid entstehen keine Toroide. Offensichtlich reicht der geringe Anteil von Argon in der Luft aber aus, daß die Strukturen beobachtet werden können.

Structures like toroids with orbitals can be found with objects rotating around their magnetic axis like Neodym magnets, coils with electrical current, ferrit magnets and nickel-iron magnets.
The structures can not be observed when the object is rotating in vacuum.
However filling the vacuum vessel with noble gases (Helium, Neon, Argon, Krypton, Xenon) or hydrogen the toroids grow with increasing filling volume up to a maximum (saturation).
Experiments with the other components of the normal air like nitrogen, oxygen or carbondioxyde are unsuccessfull.
Obviously the normal amount of Argon in the air is enough for the creation of the structures.


physik-neu-004.htm#physik-neu-04



0. Einleitung      introduction
1. Rotierende Spulen
mit fließendem Gleichstrom  rotating coils with DC current
2. Rotierende Magnete, Keramik, Ferrit    rotating magnets, ceramic, ferrit   
3. Nickel-Eisen Magnet    nickel-iron magnet
4. Ausbreitung im Vakuum und in Edelgasen
  structure growth in vacuum and noble gases



0. Einleitung

quedlinburg-2012-05-s-15a.jpg
Abb. 00-01: Experimente mit rotierenden Neodym-Magneten. physik-neu-004.htm#physik-neu-04
A bar magnet rotates around it's axis very slowly  with 0.2 cycles per second.
Structures with dimensions of several meters can be observed by perceiving: toroids and orbitals.

  (FB)
innovative-physik-vortragstext--fulda-2012-10-19-055_g.jpg
Abb. 00-02: Edelgase sind für die Übertragung erforderlich.    kuehlwasser-vier-01.htm

Flowing water and alternating magnetic fields; rare gases are neccessary for the transport of the perceivable information from the flowing water to the human body. The water is "informed" by the electromagnetic influence of a DECTelefon.
The information flow is stopped when the water coil is within vacuum. Adding noble gase into the vacuum vessel the structures can be perceived again.

 
   (FB)



1. Rotierende Spulen
mit fließendem Gleichstrom  DC current

imp_4304-a_g.jpg
Abb. 01-01: Spule mit 2000 Windungen 0,15 CuL; 1,5 Volt Monozelle; 2,2 mA
darunter der Gleichstrommotor, Magnetfeld etwa 0,1 mT. (FB)
imp_4411_g.jpg
Abb. 01-02: Die Spule rotiert langsam, etwa mit 1 Umdrehung pro Sekunde. (FB)
imp_4231_g.jpg
Abb. 01-03: Spule mit 23000 Windungen, 120 uA Strom bei 1,5 Volt, Magnetfeld etwa 0,15 T (FB)
imp_4232_g.jpg
Abb. 01-04: Spule 23000 Windungen mit Eisenkern. Mit Kern sind die Maße der Toroide etwas größer als ohne. (FB)
imp_4277_g.jpg
Abb. 01-05: Spule rotiert, im Hintergrund die markierten Schnittpunkte durch den Doppeltorus (FB)
imp_4413-a_g.jpg
Abb. 01-06: Maße der Tori für die Spule mit 2000 Windungen und etwa 2,2 mA
(Drehteller mit Spule rechts auf dem Tisch).
große Stäbe: Spule rotiert, kleine Stäbe: Spule ruht.
Ausgelegt sind von links nach rechts jeweils die Ränder der Schnitte durch den äußeren, inneren, inneren und äußeren Torus. (FB)
rotierender-magnet-002-spulen-001.jpg
Abb. 01-07: Die spürbaren Strukturen bestehen jeweils aus einem Doppeltorus. Die zugehörigen Daten (Schnitt in horizontaler Richtung auf die Drehachse zu) sind Randmaße und zwar die fortlaufende Nummer 1 und 4  für den Außentorus,  2 und 3 für den Innentorus.
Beide Spulen sind jeweils auf einen Hohlkörper gewickelt. Daher gibt es auch ohne Rotation bei fließendem Strom schon einen Torus. Die grüne Kurve zeigt die Maße für die ruhende Spule mit 2000 Windungen. Die rote Kurve enthält die Maße bei Rotation. (passend zur verherigen Abbildung) (FB)



2. Rotierende Magnete, Keramik, Ferrit


Form der entstehenden Strukturen siehe:    stromleiter-rotierend.htm#kapitel-03-01

imp_4415_g.jpg
Abb. 02-01: kleiner Ferritmagnet, Polung in Richtung der Rotationsachse. (FB)
imp_4273_g.jpg
Abb. 02-02: links oben: Ferritmagnet mit Bohrung auf Drehteller, Polung in Richtung der Drehachse.
Im Hintergrund die Markierungen für die gefundene Struktur mit einem Doppeltorus:
Schnitt durch den äußeren Torus (Marken zeigen nach rechts) und durch den inneren Torus (Marken zeigen nach links).
(FB)
imp_4274_g.jpg
Abb. 02-03: Markierungen für den Doppeltorus, rechts der Tisch mit dem Drehteller.. (FB)
imp_4234-a_g.jpg
Abb. 02-04: Ferritmagnet mit Bohrung in einem Quarzglasrohr. Die Maße der Toroide sind mit Quarzglas sehr viel kleiner als ohne. (FB)
imp_4276_g.jpg
Abb. 02-05: Ferritmagnet mit Bohrung im Quarzglasrohr. Die ausgelegten langen Hölzer zeigen die Struktur für diese Anordnung. Die kleinen Markierungen gelten für gleiche Bedingungen ohne Quarzglasrohr. (FB)
imp_4237_g.jpg
Abb. 02-06: Ferritmagnet in Kunststoffrohr. Die Toroide verändern ihre Maße durch das Rohr kaum. (FB)
imp_4418_g.jpg
Abb. 02-07: Stapel aus acht Ferritmagneten mit Bohrung. 9 Gramm pro Stück (FB)
imp_4420-a_g.jpg
Abb. 02-08: Auf dem Drehteller (im Bild hinten) befinden sich  ein, zwei, vier bzw. acht Ferritmagnete.  Die äußeren Positionen der Toroide sind auf dem Boden mit entsprechender Anzahl von Blechen markiert. (FB)
rotierender-magnet-002-ferritkerne-001.jpg
Abb. 02-09: Die Außenmaße der Toroide (Radius) jeweils für 1; 2; 4 und 8 Magneten im Stapel.
Es könnte sich um eine kubische Abhängigkeit handeln? (Radius³  proportional zur Anzahl)

Anzahl, Position/m
1    5.65
2    7.15
4    8.15
8    8.85

(FB)




3. Nickel-Eisen Magnet

imp_4417_g.jpg
Abb. 03-01: Nickel-EisenMagnet, 1120 Gramm, 34 mm Durchmesser, 162 mm Länge,
magnetische Induktionsflußdichte 20 mT (FB)


4. Ausbreitung im Vakuum und in Edelgasen

Die Versuche wurde zunächst in einem Nebenraum des Großen Hörsaals durchgeführt. Die Deckenhöhe ist dort etwa 3 m.
Für die Erfassung der Radien der inneren und äußeren Toroide stand die Experimentierbühne des Hörsaals zur Verfügung.
Die Raumhöhe beträgt dort mehr als sechs Meter und erlaubt Fotos von oben auf die ausgelegten Strukturen.

Ergebnisse:
Rotiert der Magnet im Vakuum < 1 mbar sind die spürbaren Strukturen Toroide und Orbitale nicht mehr vorhanden.
Läßt man Luft ein, dann entstehen die Strukturen ab etwa 5 mbar und wachsen dann bis circa 60 mbar auf die volle Größe an, so wie bei Normaldruck in der Vakuumkammer.

Füllt man statt der Luft Edelgase  (Helium, Neon, Argon, Krypton, Xenon) oder Wasserstoff ein, so lassen sich das Anwachsen der Strukturen schon bei sehr viel kleineren Drücken beobachten. Schon bei einer Füllung von circa  0,6 mbar haben sie ihre volle Größe erreicht.
Es ist zu vermuten, daß der normale Anteil von Argon in der Luft mit etwa 1 % dafür sorgt, daß die Toriode auch bei der Füllung mit Luft zu beobachten sind.

Beim Einlassen von anderen Gasen wie Stickstoff, Sauerstoff oder Kohlendioxyd unterbleibt die Ausbildung der Toroide.

4th Propagation in vacuum and inert gases

The experiments were first conducted in a room adjoining the great auditorium. The ceiling height is there about 3 m.
For the acquisition of the radii of the inner and outer toroids the experimental stage of the auditorium was available.
The ceiling height is there more than six meter and allows to take photos from above the structures laid out.

results:
A rotating magnet in a vacuum of <1 mbar  perceivable structures (toroids and orbitals) are not available.
Inflating air  then the structures arise from about 5 mbar and then grow to full size to about 60 mbar and have the same size at atmospheric pressure in the vacuum chamber.

Filling in noble gases instead of air (helium, neon, argon, krypton, xenon) or hydrogen the growth of the structures can be observed however at much lower pressures.
Already with an noble gas filling of approximately 0.6 mbar the structures have reached their full size.
It is to be assumed that the normal concentration of argon in the air at about 1% ensures that the toriodes can be  observed at the filling with simple air.

Inflating other gases such as nitrogen, oxygen or carbon dioxide the toroids are absent.



Form der entstehenden Strukturen siehe:    stromleiter-rotierend.htm#kapitel-03-01

imp_4431-a_g.jpg
Abb. 04-01: kleiner Neodym-Magnet mit Bohrung rotiert. Er liegt auf einem Stück Gummischlauch, einige Zentimeter entfernt über der Motorwelle. Original date/time: 2012:10:29 15:52:08 (FB)
imp_4432_g.jpg
Abb. 04-02: Pumpstand mit Gasbehältern (schwarzer Gummischlauch: Argon, Aluminiumflasche: Neon)
Original date/time: 2012:10:29 16:09:06 (FB)
magnet-rotierend-vakuum-pdf-001.jpg
Abb. 04-03: Durchmesser der Toroide als Funktion des Argon-Drucks, 30.11.2012, gemessen mit mechanischem Membraninstrument
Es gibt eine Sättigung.
rot: "Vakuum" gefüllt mit Argon
blau: Behälter mit verdünnter Luft gefüllt, angenommene Restargonmenge in der Luft. (Anteil 0.94%)
imp_4524-a_g.jpg
Abb. 04-04: Argonquelle (Gummischlauch mit Drosselventil), die Druckmeßgeräte sitzen direkt unter der Glasglocke. Links unten das rote elektronische Gerät (Pfeiffer), darüber das mechanische Membraninstrument. Der Schlauch am linken Bildrand führt zur Vakuumpumpe.
 Original date/time: 2012:11:03 14:37:30 (FB)
magnet-rotierend-vakuum-fuellzeiten-002.jpg
Abb. 04-05: Durchmesser der Toroide als Funktion des Argon-Drucks (proportional zur Füllzeit). Rotation mit 1,6 Hz.    Datum  02.11.2012
Der Argondruck beträgt in den ersten 60 Sekunden (unterhalb der Sättigung der Kurve) laut Membraninstrument weniger als 1 mbar.
Der Druckanstieg (Leckrate) in der Glasglocke betrug ohne die Argonquelle: 0,09 mbar/minute.
Mit der Argonquelle war er kaum meßbar höher.

Über ein Drosselventil  (unten im Bild, links von der Mitte) wird Argon in die Glasglocke eingelassen und zwar jeweils für einige Sekunden. Hierzu wird das Ventil links davon kurzzeitig geöffnet und geschlossen.
Danach wird der Radius des äußeren Torus gemessen und die Glocke mit etwas Luft geflutet um sie  erneut bis unter 1 mbar zu evakuieren.

Füllzeiten /s ; Radien/m 
blaue Daten
    5    0.50; 10    0.80;  15    1.30;    20    2.10;  25    2.65;  30     3.20;  35    4.10;    40    4.40
  45    4.70;  50    4.70;  60    4.70;  120    4.70;  180  4.70;  240    4.70;  300  4.70;  360    4.70
  420    4.70
rote Daten    
  10    0.70;    20    1.80;    20    2.20;    20    2.30
(FB)
magnet-rotierend-vakuum-druckanstieg-2-001.jpg
Abb. 04-06: Rotierender Magnet in Vakuumglocke, stufenweise mit Luft gefüllt,
Maße des äußeren Torus. Unter der Annahme, daß die Effekte mit dem Anteil von Argon in der Luft zusammenhängen, dann läßt sich der zugehörige Argondruck mit etwa 1 % (0,94%) berechnen,
 d.h. die x-Achse geht dann von 0,1 mBar bis 0,8 mBar Argondruck.

Die Daten der Messung 0 sind vom 30.10.2012, siehe Abb. 04-03
Druck gemessen mit mechanischem Membraninstrument.

Messung 1      Messung 2       Messung 3    vom 3.11.2012
Druck/mBar    Radius/m        Druck/mBar    Radius/m        Druck/mBar    Radius/m   
4.2   0.6         3.2    0.2        2.9    0.2  
6.1   0.9         4.1    0.3        4.2    0.4   
9.6   1.9         5.1    0.5        5.2    0.6   
12    2.5         6.1    0.6        6.5    0.8   
16    3            7.2    0.8       7.8     1   
20    3.5         8.2    1.2        9.1    1.2   
24    4.1         9.4    1.3        10    1.2   
28    4.2        11      1.6        12    1.35   
34    4.3        14      1.75      14    1.4   
40    4.5        16      1.9        16    1.6   
46    4.7        22      2.2        18    1.85   
56    4.8        27      2.7        20    2.05   
68    4.7        31      3.3        22    2.25   
110  4.6        36      3.7        24    2.6   
190  4.7        42      4           26    2.85   
                   47      4.3        28    3.05   
                   53      4.5        30    3.2   
                   74      4.7        32    3.35   
                                        34    3.5   
                                        36    3.65   
                                        38    4   
                                        40    4.15   
                                        42    4.3   
                                        44    4.5   
                                        46    4.6   
                                        48    4.65   
                                        50    4.68   
                                        55    4.7   
(FB)
imp_4543-a_g.jpg
Abb. 04-07: Fülleinrichtung mit Kolbenprober 100 ml. Der Glaskolben ist sehr leichtgängig.
Das Gas wurde in Schritten zu 5 ml eingefüllt. Original date/time: 2012:11:04 16:49:04 (FB)
Luftdruck/mbar 950










  Plexiglasglocke  Glasglocke 
Durchmesser /cm 18.5    
Höhe /cm 31    
Volumen /cm³ 8333  11000 


  
  
Volumen Kolbenprober/ ml Anteil zum Volumen der Glockezusätzlicher Druck/ mbar Anteil zum Volumen der Glockezusätzlicher Druck/ mbar
1 1.20E-040.1 9.09E-050.1
2 2.40E-040.2 1.82E-040.2
3 3.60E-040.3 2.73E-040.3
4 4.80E-040.5 3.64E-040.3
5 6.00E-040.6 4.55E-040.4
6 7.20E-040.7 5.45E-040.5
8 9.60E-040.9 7.27E-040.7
10 1.20E-031.1 9.09E-040.9
12 1.44E-031.4 1.09E-031.0
15 1.80E-031.7 1.36E-031.3
18 2.16E-032.1 1.64E-031.6
20 2.40E-032.3 1.82E-031.7
25 3.00E-032.9 2.27E-032.2
30 3.60E-033.4 2.73E-032.6
35 4.20E-034.0 3.18E-033.0
40 4.80E-034.6 3.64E-033.5
45 5.40E-035.1 4.09E-033.9
50 6.00E-035.7 4.55E-034.3
60 7.20E-036.8 5.45E-035.2
70 8.40E-038.0 6.36E-036.0
80 9.60E-039.1 7.27E-036.9
90 1.08E-0210.3 8.18E-037.8
100 1.20E-0211.4 9.09E-038.6
120 1.44E-0213.7 1.09E-0210.4
140 1.68E-0216.0 1.27E-0212.1
160 1.92E-0218.2 1.45E-0213.8
180 2.16E-0220.5 1.64E-0215.5
200 2.40E-0222.8 1.82E-0217.3
250 3.00E-0228.5 2.27E-0221.6
300

3.60E-02 34.2
2.73E-02 25.9
Tabelle xx: Umrechnung zusätzliches Volumen im Kolbenprober in Anteil bzw. Druck in dem Vakuumgefäß für die Plexiglasglocke und für die Glasglocke (Abbildungen nachfolgend)
magnet-rotierend-vakuum-kolbenvolumen-1-001.jpg
Abb. 04-08:  4.11.2012
Glasglocke schrittweise gefüllt mit Edelgasvolumen aus dem Kolbenprober mit Argon bzw. Neon.
geschätztes Glockenvolumen: 10.000 ml,  eingefüllte Gasmenge 60 ml 
Die Füllung ist somit 0,6% des Inhalts.  Beim Luftdruck von 1000 mbar sind das 6 mbar Gasdruck.

Frage: Die Gasmenge ist hier etwa um den Faktor 10 größer als bei der Messung vom 3.11.12
Da war die Sättigung erreicht bei 60 mbar mit Luft gefüllt (3.11.12).
1% davon wären 0,6 mbar Edelgas
und nicht 6 mbar.

Auf der unteren Tischplatte lag der große Eisen-Nickelmagnet. Abb. 03-01   ?????
 
(FB)
imp_4542-a_g.jpg
Abb. 04-09: Test mit reinem Sauerstoff, Kohlendioxid und reinem (verdampften) Stickstoff:
Wird die Glocke jeweils mit diesen Gasen gefüllt, sind keine Toroide zu beobachten.
Original date/time: 2012:11:04 16:03:33 (FB)
imp_4563_g.jpg
Abb. 04-10: Kolbenprober mit Gasfüllung.
Vor der Messung ist der Prober etwa bis zu Hälfte mit Edelgas gefüllt. Der Einlaß des Gases in die Glasglocke erfolgt über ein kleines Drosselventil. Wenn man Kolben dabei leicht um seine Längsachse dreht, läßt sich dessen Reibung minimieren und die Volumenveränderung auf besser als 1/2 ml ablesen.
Original date/time: 2012:11:06 15:18:51 (FB)
magnet-rotierend-vakuum-kolbenvolumen-2-001.jpg
Abb. 04-11: Der Magnet rotiert in der Glasglocke im Vakuum mit etwa 1,6 Hz. Die Vakuumpumpe ist abgestellt. Es wird in kurzer Zeit jeweils schrittweise ein definiertes Volumen Edelgas dazugegeben und der äußere Radius des äußeren Torus bestimmt. Ab einem bestimmten Druck nimmt der Torus nicht mehr zu (Sättiung).
Vor der Wiederholung des Experimentes wurde die Glocke jeweils wieder auf einen Druck unter 0,3 mbar evakuiert.
Fehlerabschätzung:   Volumen +/- 0,5 ml;  Position +/- 0,1 m
Es ist auch denkbar, daß sich das Gas in der Glocke nicht immer gleichmäßig verteilt hat.
Am Ende einer Folge von mehreren Zyklen nehmen die Fehler der Radien stark zu. Der Beobachter war dann offensichtlich ermüdet.

Das Volumen der Glasglocke geträgt rund 11 Liter, die zugegebene Gasmenge bis zur Sättigung etwa 11 ml, das ist  1/1000 des Gesamtvolumens bzw. etwa 1 mbar bei Normaldruck.
Diese Abschätzung entspricht etwa der von der Abbildung 04-06 mit 0,8 mbar bei Argon.
Für die verschiedenen Gase wurden jeweils mehrere Meßreihen zum Teil auch an unterschiedlichen Tagen durchgeführt.

Die jeweils erste Messung einer Gasfülling is gestrichelt eingezeichnet.

Beobachtung:
Die Größe der Toroide nimmt mit der Gasfüllung zu.
Sie erreicht bei dieser Drehzahl einen Maximalwert von etwa 4,7 m (Sättigung).
Bei den Gasen Helium, Xenon, Krypton, Neon und Argon sowie Wasserstoff scheinen die Effekte ähnlich zu sein.


Zwei Beobachter  FB  und GE (13.11.2012)
Daten der Messungen bis einschließlich 13.11.2012

The magnet is rotating in the evacuated glass vessel with about 1.6 cycles per second.
The vacuum pump is switched off. Short time later rare gases are filled in stepwise at a definite amount of volumen. Then the radius of the outer toroid is determind by perceiving. It was observed that the radius is increasing with the filling but reaches a maximum (saturation).
Before the repetition of the experiment the vacuum vessel was evacuted below 0.3 mbar.
Assumed errors:   volume +/- 0.5 ml, position +/- 0.1 m
Possibly the rare gas was not regularly distributed in the vessel.
At the end of some repetitions the errors of the radii increase obviously due to decreasing concentration of the observer.

The volume of the vessel is about 11 liter, the necessary amount of gas to reach the saturation is about 11 ml. This is 1/1000 of the volume or 1 mbar at normal pressure.
This estimate corresponds to that result of fig. 04-06 with 0.8 mbar Argon.
The experiments were done with different noble gases and different days.
Data until 2012-11-08

Results:
The diameter of the toroid increases with the filling volume of the gas.
With revolution speed of about 1.6 cycles per second the toriods grow up to 4.7 m.
Rare gases like Helium, Xenon, Krypton, Neon and Argon also Hydrogen the effects seem to be similar.

(FB)
imp_4577-a_g.jpg
Abb. 04-12: Ringmagnet rotiert in Vakuumkammer (FB)
imp_4584-a_g.jpg
Abb. 04-12a:  Großer Hörsaal
Schnitt durch die inneren und äußeren Toroide, Zusatzvolumen 2 ml Argon,
Radius innen 0.25m; außen 1,5m
Cross sections (radii)  Original date/time: 2012:11:08 15:38:01 (FB)
imp_4581-a_g.jpg
Abb. 04-13:Schnitt durch die inneren und äußeren Toroide, Zusatzvolumen 3 ml Argon,
Radius innen 0.65m; außen 2,6m
Cross sections (radii) Original date/time: 2012:11:08 15:21:43 (FB)
imp_4582-a_g.jpg
Abb. 04-14:Schnitt durch die inneren und äußeren Toroide, Zusatzvolumen 4 ml Argon,
Radius innen 1.15m; außen 3,6m
Cross sections (radii) Original date/time: 2012:11:08 15:29:03 (FB)
imp_4575-a_g.jpg
Abb. 04-15:Schnitt durch die inneren und äußeren Toroide, Zusatzvolumen 6 ml Argon,
Radius innen 1,32m; außen 3,63m
Cross sections (radii) Original date/time: 2012:11:08 15:06:12 (FB)
imp_4576-a_g.jpg
Abb. 04-16:Schnitt durch die inneren und äußeren Toroide, Zusatzvolumen 7,5 ml Argon,
Radius innen 1,65m; außen 4,23m
Cross sections (radii) Original date/time: 2012:11:08 15:11:31 (FB)
magnet-rotierend-vakuum-kolbenvolumen-3-001.jpg
Abb. 04-17: Schnitte durch die Außen- und Innenseiten der inneren und äußeren Toroide (jeweils acht Werte) bei Füllung mit Argon.
Aufgetragen sind die Radien der Toroide gegen das Füllvolumen im Kolbenprober.
Die Gruppe mit den kleineren Symbolen wurde in einem Nebenraum gemessen, die anderen im Großen Hörsaal. Rotation des Magneten: 2 Hz.
Wie schon bei den vorherigen Experimenten gezeigt, nimmt die Größe der Toroide mit der Füllung zu.

Cross sections (radii) through the inner and outer surface of the inner and outer toroid (eight data per set) versus Argon pressure.
The fifth group from left belongs to the experiment in a smaller room, the other were taken in the experimental stage of the lecture hall. Rotation speed: 2 cycles per second.
(FB)

Schnitt durch die inneren und äußeren Toroide, Radien gegen Argon-Füllvolumen                   
Argon-1  4ml  8.11.2012 Nebenraum        Vorbereitung        Radius / m   
    Pos. rechts    rechts    Pos.links    links    Volumen /ml
1    1.9    2.22              4.1  (nominell 4 ml)
2            2.52    2.75    4.1
3            3.05    3.27    4.1
4    3.6    3.88              4.1
                   
Argon-2  7.5 ml  8.11.2012    Großer Hörsaal                            
1    1.65    2.18            7.5
2            2.62    3.00    7.5
3            3.33    3.74    7.5
4    4.23    4.78            7.5
                   
Argon-3 4 ml  8.11.2012        Großer Hörsaal           
1    0.73    1.15            3.9 
(nominell 4 ml) 
2            1.55    1.80    3.9
3            2.05    2.37    3.9
4    2.78    3.30            3.9
                   
Argon-4 6 ml  8.11.2012          Großer Hörsaal           
1    1.32    1.80            6
2            2.23    2.57    6
3            2.90    3.19    6
4    3.63    4.17            6
                   
Argon-5 8 ml  8.11.2012        Großer Hörsaal           
1    1.60    2.15            8
2            2.57    2.95    8
3            3.33    3.63    8
4    4.10    4.72            8
                   
Argon-6 3 ml  8.11.2012        Großer Hörsaal           
1    0.65    1.05            3
2            1.28    1.54    3
3            1.88    2.15    3
4    2.59    3.00            3
                   
Argon-7 4 ml  8.11.2012        Großer Hörsaal           
1    1.15    1.65            4
2            2.10    2.40    4
3            2.72    3.02    4
4    3.58    4.02            4
                   
Argon-8 2 ml  8.11.2012        Großer Hörsaal           
1    0.25    0.42            2
2            0.60    0.77    2
3            1.01    1.22    2
4    1.50    1.86            2

Tabelle: Maße der Schnitte durch die Toroide
Zeile 1 und 4  äußerer Torus, Zeile 2 und 3 innerer Torus (FB)



magnet-rotierend-vakuum-kolbenvolumen-5-001.jpg
Abb. 04-18: Messungen des Beobachters GE (ausgezogene Linien) für die Gase Wasserstoff, Helium, Xenon und Neon und zwar für den äußeren Torus, jeweils der innere und der äußere Radius.
Zum Vergleich die Messungen des Beobachters FB für Argon, jeweils für alle Radien der beiden Toroide. (siehe Abb. 04-17).
Bei den Daten von GE ist der Sättigungswert etwa um 10% kleiner.

Ergebnis: Bei diesen Gasen wachsen die Maße der Toroide mit steigender Gasfüllung bis zu einem Maximalwert an.

Two observers   GE  and     FB (see Fig. 04-17)
Result: The dimensions of the structures grow to a maximum with increasing gas filling.
(FB)



13.11.2012
Rotierender Magnet, Füllung mit verschiedenen Edelgasen, Qualität der beobachteten Strukturen


beobachtete Qualitäten

Füllung
Torus innen
Torus außen
Helium
MAT2
EAT1
Xenon
EAT1 (ccw)
MAL1 (cw)
Neon
EAT1 (cw)
MAL1 (ccw)
Luft
EAT1 (cw und ccw)
MAT1 (ccw und cw)

Form der entstehenden Strukturen siehe:    stromleiter-rotierend.htm#kapitel-03-01


imp_4668_g.jpg
Abb. 04-19: Der Magnet rotiert in der gläsernen Vakuumkammer (FB)
imp_4672-a_g.jpg
Abb. 04-20: Zwei doppelte Keulenorbitale und ein Doppeltorus. Die vermuteten Qualitäten der Zonen bei den Tori sind EAL2 und MAT2,  (?)  ist noch zu überprüfen! (FB)
imp_4676-a_g.jpg
Abb. 04-21: Glocke mit Helium gefüllt. Beobachtung: Torus innen MAT2, außen EAT1 (FB)
imp_4677-a_g.jpg
Abb. 04-22: Glocke mit Xenon gefüllt: Beobachtung: Torus innen EAT1 (ccw) außen MAL1 (cw) (FB)
imp_4677-b_g.jpg
Abb. 04-23: Glocke mit Neon gefüllt: Beobachtung: Torus innen EAT1 (cw) außen MAL1 (ccw) (FB)
imp_4677-c.jpg
Abb. 04-24: Torus von oben gesehen: die Drehrichtung ccw wird von FB als angenehm, die von cw als unangenehm empfunden. (FB)
imp_4678-a_g.jpg
Abb. 04-25: Glocke mit Luft gefüllt: Beobachtung: Torus innen EAT1 (cw und ccw) außen MAT1 (ccw und cw) (FB)



15.11.2012

Vakuumglocke aus Plexiglas


Form der entstehenden Strukturen siehe:    stromleiter-rotierend.htm#kapitel-03-01

imp_4695_g.jpg
Abb. 04-26: Vakuumglocke aus Plexiglas, Ringmagnet als zylindrischer Hohlkörper (FB)
imp_4697_g.jpg
Abb. 4-27: Fülleinrichtung für die Edelgase, Argon im Gummischlauch, andere Gase in speziellen Plastiktüten. (FB)





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